Letztes Wochenende (9. und 10.11.2018) fand in Berlin das START Call Festival statt, dass ich zusammen mit meinen Vorstandskollegen von NEWEXIST besucht habe. Das Event wurde von einer Initiative veranstaltet, die ebenso wie NEWEXIST Mitglied in der Dachorganisation der studentischen Gründerinitiativen namens „Gründermagnet“ ist. Im Rahmen dessen fand auch die Vollversammlung des Dachverbands, der ein Teil des Bundesverbands deutscher Startups e.V. ist, statt.

Das war geboten

Das Event war eine Mischung aus Vorträgen bzw. Workshops sowie einer kleinen Startup-Jobmesse. Das übergeordnete Ziel des Ganzen war, wie meistens bei solchen Events, sein Netzwerk zu erweitern und neue Kontakte zu knüpfen. Inhaltlich ging es bei den Vorträgen zum Beispiel um das Aufbauen eines Startups (CEO, Signavio), wie ein Startup eine Branche aufmischt (Head of International Markets, N26) oder auf was Investoren bzw. Venture Capital Geber besonders achten (CEO, APX Axel Springer).

Das fand ich am besten

Ich fand den Vortrag von Robert Kunz (Head of Investment, Companisto) besonders interessant, da er auf eine sehr anschauliche und ansprechende Art und Weise dem Thema Finanzierung von Startups und Wachstumsunternehmen einen neuen Blickwinkel hinzugefügt hat. Companisto bietet dabei Kleininvestoren ab einem Betrag von 100€ die Möglichkeit in innovative Startups zu investieren. Startups erhalten durch diese Finanzierungsmethode die Möglichkeit neben dem finanziellen Aspekt auch eine breite Unterstützerbasis aufzubauen und davon langfristig zu profitieren. Allerdings kann sich nicht jedes Startup auf der Companisto-Plattform präsentieren, da diese lediglich ca. 1% der Bewerbungen nach einer mehrstufigen Vorauswahl akzeptieren.

Das fand ich nicht so gut

Die Dichte und Gesamtzahl an Vorträgen und Workshops ist für meinen Geschmack, bezogen auf den Zeitrahmen von zwei Tagen, etwas gering ausgefallen. Dementsprechend hätte ich eine Straffung des Zeitplans auf einen Tag oder die Erweiterung der Inhalte bevorzugt.

Hat sich der besuch gelohnt?

Auf jeden Fall. Es waren tolle zwei Tage in der Hauptstadt, in der ich neben dem Startup-Event vor allem auch das Treffen mit den anderen Gründerinitiativen gut fand und viele Kontakte geknüpft werden konnten. Darüber hinaus kam natürlich auch der Freizeitteil mit ein bisschen Sightseeing und dem ein anderen anderen Getränk nicht zu kurz! 🙂